09.08.2016rss_feed

QS-Expertin Sonja Pfeifer

Blogautorin Qs Expertin Sonja Pfeifer

Antibiotikaeinsatz bei Tieren: QS sorgt für Transparenz

Wenn Tiere krank sind, müssen sie behandelt werden, das verlangt der Tierschutz. Dazu müssen auch manchmal Antibiotika eingesetzt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Umgang mit dem Medikament sachgerecht erfolgt, das heißt so viel und so lange wie nötig. Nur so kann die Gefahr reduziert werden, dass sich resistente Keime bilden. Damit Tierärzte und Landwirte den Antibiotikaeinsatz besser einschätzen können, hat das QS-System das Antibiotikamonitoring eingeführt – bei Geflügel, Schweinen und Mastkälbern.

So funktioniert das Monitoring

Im QS-System wird jede einzelne Antibiotika-Verschreibung genau dokumentiert und ausgewertet. Dafür tragen die Tierärzte der am System teilnehmenden Betriebe genaue Informationen zu jeder Behandlung in eine Datenbank ein. Dadurch können sich Tierärzte und Tierhalter einen Überblick verschaffen und schnell Handlungsbedarf erkennen.

Erste Erfolge

Das Antibiotikamonitoring führen wir im QS-System bereits seit mehr als 3 Jahren durch, sodass uns momentan über 2,2 Millionen Behandlungsbelege aus den landwirtschaftlichen Betrieben vorliegen. Das sorgt für Transparenz und Klarheit beim Antibiotikaeinsatz. Erfreulicherweise sind inzwischen die Erfolge sichtbar, denn seit Jahren sind die eingesetzten Antibiotikamengen rückläufig.

Mit dem blauen QS-Prüfzeichen auf Nummer sicher gehen.

Wo kommt das Fleisch her und wie wurde es verarbeitet? Wurden dabei alle geltenden Anforderungen z. B. zum Antibiotikaeinsatz eingehalten? Diese Fragen beschäftigen Verbraucher beim Einkauf. Das Prüfzeichen sorgt für einfache und schnelle Orientierung beim Fleischkauf. Es kennzeichnet nur solche Produkte, bei denen die gesamte Produktionskette kontrolliert wurde – vom Landwirt bis zur Ladentheke.

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